
| Gelungenes Fest zu Dichter-Jubiläen |
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Einmal mehr hat es sich gezeigt: Zusammengehen verspricht Erfolg - so gesehen im gelungenen Geburtstagsfest anlässlich Goethes 260. und Schillers 250. Geburtstag. Goethegesellschaft Rudolstadt und Schillerverein Rudolstadt richteten gemeinsam quasi zwei Feiern aus, von denen eine im Festsaal der Ludwigsburg, die andere im Garten des Schillerhauses in Rudolstadt stattfand.
Zum Thema „Goethe und seine Gärten" boten eine Gruppe Berliner Künstler ein buntes Programm für geladene Gäste, was dem begrenzten Platzangebot in der Ludwigsburg geschuldet war. Danach ging es per pedes zusammen mit dem Liebesbriefboten durch die Stadt in Richtung Schillerhaus.
Hier wartete ein buntes Programm auf alle Gäste, dargeboten von Kindern und Jugendlichen der Musikschule, der Regelschule „Friedrich Schiller", des Gymnasiums „Fridericianum" und der Grundschule „Rudolstadt-West".
Das Wetter hielt - entgegen unbeständiger Vorhersagen - bis auf einen kleinen „Schwächeanfall" zu Beginn des Unterhaltungsprogramms sehr gut durch. Da uns seitens des Fachbereichs Kultur nicht gestattet wurde, einen Schutz für die Technik aufzustellen, musste nun eilig eine Abdeckung beschafft werden, um Schaden zu vermeiden.
Die dargebotenen Programme der Schulen ließen diese kleine Unterbrechung jedoch schnell vergessen, da sich einmal mehr zeigte, welch künstlerisches Potential in unseren Jugendlichen steckt. Man muss ihnen nur mehr Möglichkeiten bieten, es zu zeigen und sie besser unterstützen - ein Auftrag an uns und die Politik. Einen aufgelockerten Abschluss der Veranstaltung bot der Auftritt der Westschul-Tanzmäuse, die auf dem Rasen rasante Tänzchen aufführten.
Rückblickend betrachtet, ist das Fest von den Gästen gut angenommen worden und hat den beiden Rudolstädter Vereinen einen positiven öffentlichen Auftritt verschafft. Vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Bevölkerung - was auch an Goethegesellschaft und Schillerverein nicht spurlos vorübergeht - ist das öffentliche Wirken wichtig, um neue Mitglieder zu gewinnen. Dies kann jedoch auch nur gelingen, wenn wir von Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung gut und unbürokratisch unterstützt werden, was z.B. hinsichtlich Sachausstattung und Bühnenaufbau vorbildlich funktioniert hat. Dafür bedanken wir uns an dieser Stelle nochmals recht herzlich. |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, 28. September 2009 um 19:07 Uhr |









